Barbara Rosenkranz soll Präsidentin werden
Die rechtsliberale FPÖ schickt eine Nationalistin und entschiedene Gegnerin des „NS-Verbotsgesetzes“ ins Rennen um das Bundespräsidentenamt. Zugegeben der Bundespräsident hat in Österreich nicht soviel zu sagen wie in anderen Ländern und die NVP gibt traditionell keine Wahlempfehlung für Systemparteien ab, aber hier haben wir uns entschieden eine Ausnahme zu machen.
Schließlich geht es hier um ein überparteiliches Amt und die Kandidatin wird wohl nach einer erfolgreichen Wahl ihre Parteimitgliedschaft ruhend stellen oder aus der FPÖ austreten, wie das auch ihre Vorgänger richtigerweise getan haben.
Abgesehen davon rechnen wir Frau Rosenkranz hoch an das sie sich, dem Mainstream trotzend, weder von ihrem Mann distanzierte, noch ihre Meinung im Bezug auf das Verbotsgesetz änderte und somit voll auf NVP-Linie ist. Wir fordern schon seit unserer Gründung eine Aufhebung dieses menschenverachtenden Gesetzes und haben dazu auch die Initiative „Stop3g“ gegründet.
für den Vorstand,
Robert Faller
Bundesgeneralsekretär





















