SPOÖ Desaster setzte sich auch bei den Stichwahlen fort!

Im Land Oberösterreich gibt es 444 Bürgermeister. Bisher besetzten die Sozialdemokraten 111 dieser Posten. Nach den gestrigen Stichwahlen ist nun klar: Die Anzahl der roten, oberösterreichischen Bürgermeister sinkt auf 99. Betrachtet man nüchtern die Zahlen, so stellt man fest, dass die SP elf Bürgermeisterposten an die VP verlor, während in anderen fünf Gemeinden amtierende VP Bürgermeistersessel von ihrem Posten verdrängt werden konnten. Schmerzlich wird es für die Sozialdemokraten allerdings wenn man die verlorenen Gemeinden genauer betrachtet. So ging etwa der Industriestandort Laakirchen, der nun erstmals seit 1945 einen VP Bürgermeister hat, wie auch Hörsching an die VP verloren. Die wenigen kleineren Gemeinden, in denen die SP nun die Nase vorne hat, machen das bei weitem nicht weg.

“Ein Signal dafür, dass die Volkspartei die klar tonangebende Kraft in Oberösterreich sei”, so kommentierte der alte und neue Landeshauptmann Pühringer das Ergebnis dieser Stichwahlen. Josef Ackerl, neuer SP - Chef nach Haiders Abgang in Oberösterreich, betonte, dass er angesichts der Wahlergebnisse ein lachendes und ein weinendes Auge habe. Ackerl fordert einmal mehr einen “energischen Erneuerungsprozess innerhalb der SPÖ”.

Über das mit neun Bürgermeisterposten bisher beste Ergebnis der Freiheitlichen Partei freut sich FP - Landesparteichef Lutz Weinzinger.

In der ältesten Stadt Österreichs, Enns, in der die Nationale Volkspartei willkürlich von der Gemeinderatswahlbehörde ausgeschlossen wurde, setzte sich der amtierende SP Bürgermeister Karlinger gegen VP - Herausforderer Weingartner klar durch. Auf Karlinger entfielen 57,79 Prozent der Stimmen.

Wir gratulieren natürlich nicht und gehen selbstverständlich von einer Wahlwiederholung aus.

NVP OÖ

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