Wo ist der Unterschied zwischen NVP und FPÖ?

“Inwiefern unterscheidet sich deine Partei von der FPÖ?”

Danke an „Roy”, der diese Frage direkt über Facebook an mich stellte.

Grundsätzlich steht uns die FPÖ genauso nahe wie alle anderen Parteien. Sie sind als rechtsliberale Partei ideologisch mindestens genauso weit entfernt von nationaler Politik, wie etwa Grüne, Kommunisten, Sozial- oder Christdemokraten. Denn die Grundlage dieser Parteien ist und bleibt der völlig falsch verstandene Begriff des Liberalismus.

Sie eint der Glaube, dass der Mensch alleine auf der Welt ist - zufällig und willkürlich - und sich mit Abgrenzung, Egoismus und ohne Verbindung mit den anderen Menschen durchs Leben schlagen muss. Die traditionelle Familie spielt hier genauso wenig eine Rolle, wie das gemeinsame Ganze - unser Volk. Sie reden von Heimat, ohne dies zu definieren, sie reden von Freiheit, meinen aber nur die Freiheit einer kleinen Schicht Bessergestellter, niemals die Freiheit aller Menschen und Völker.

Doch kommen wir weg von der Theorie, zur praktischen Umsetzung von Politik, also der Gestaltung unseres Lebens. Was wollen wir und was machen sie (in diesem Fall eben die rechtsliberale FPÖ). Sehen wir uns einfach einige der angeblichen Kernthemen an: Meinungsfreiheit, Ausländer und Europäische Union.

Meinungsfreiheit:

Wir stehen für die völlige Meinungsfreiheit. In Österreich darf Meinung als solche in keiner Form unter Strafe stehen, weshalb wir auch für die Abschaffung des Verbotsgesetzes sind, das nebenbei erwähnt schon einige FPÖ-Funktionäre vor Gericht gebracht und auch schon Menschen in den Selbstmord getrieben hat. Dieses Gesetz ist weltweit wohl einzigartig. Kein Gesetz der Welt würde eine Meinungsäußerung mit 10 oder gar 20 Jahren Haft bestrafen, wie dies das Verbotsgesetz tut.

Mehr dazu unter www.stop3g.at

Die FPÖ hat 1992 mit den anderen Versagerparteien im Parlament für die Verschärfung dieses Verbotsgesetzes gestimmt und stellte sich somit also offen gegen Meinungsfreiheit, selbst wenn das heute seitens der FPÖ gerne verdrängt wird.

Ausländer:

Wir haben erkannt, das das multikulturelle Experiment aus verschiedenen Gründen, aber für alle sichtbar (Gewalt, Rassenunruhen, Streiterei, Kulturkampf…) gescheitert ist. Wir machen aber nicht die Ausländer dafür verantwortlich und hetzen gegen sie, wie etwa die FPÖ, sondern wir machen die Politiker der Versagerparteien dafür verantwortlich. Denn sie waren es, die den Massenzuzug nach Österreich förderten und damit unsere Wirtschaft und unser Sozialsystem an den Rande des Abgrundes drängten.

Jetzt macht sich der Islam bei uns breit und versucht unsere Kultur und unser Land zu zerstören. Sichtbares Zeichen der neuen Macht im Land sind die überall entstehenden Moscheen, die mehr sind als „islamische Kirchen”.

Dazu mehr unter www.keine-moschee.at

Die FPÖ hetzt gegen Ausländer, aber nicht weil sie gegen Multikultur ist oder auch nur den Ausländerzuzug verringern möchte, sondern weil sie Arbeiter aus den verschiedene Gesellschafts- und Kulturkreisen gegeneinander aufhetzen will um so einen möglichen gemeinsamen Protest aller Unterdrückten im Keim zu ersticken.

Sieht man sich ganz objektiv die Zahlen der Zuwanderung an (z.b. bei der Statistik Austria) an, fällt sofort auf, dass sich mit der Regierungsbeteiligung der FPÖ in diesem Bereich einiges getan hat. Sind unter SPÖ/ÖVP-Regierungen ca. 60 000 Menschen jedes Jahr nach Österreich geströmt, waren es unter FPÖ/ÖVP fast doppelt so viele. Also lügt die FPÖ gerade in ihrem eigenen und einzigen Kernbereich - der Ausländerfrage - die Menschen am meisten an. Statt einem Zuwanderungsstopp gibt es eine verdoppelte Messenzuwanderung nach Österreich. Danke FPÖ!

Europäische Union:

Wir erkennen, dass sich der Friedens- und Freiheitsgedanke eines gemeinsamen Europa nicht nur in Luft auflöst, sondern von einem bürokratischen und zentralistischen EU-Superstaat und Diener US-Amerikas abgelöst wird. Um nicht noch weiter ausgesaugt, ausverkauft und diktatorisch von Brüssel regiert zu werden, müssen wir uns Gedanken machen, wie wir mit bilateralen Verträgen und einem EU-Austritt, Österreich stärken und Europa wieder demokratisieren können. Der Gedanke eines Europas des Friedens und der Freiheit von souveränen und freien Völkern und Menschen darf nicht aufgegeben werden und muss langfristig die jetzige zentralistische EU ablösen. Doch solange müssen wir versuchen, das sinkende Schiff „EU” zu verlassen, ohne uns nach außen abzuschotten und In- sowie Export zu gefährden. Eine Neuregelung mittels Verträgen zwischen Österreich und den wichtigsten Handelspartner muss einen kontrollierten Ausstieg begleiten.

Die FPÖ schimpft zwar auf die EU, nimmt gleichzeitig aber an Wahlen zum EU-Parlament teil, fordert zwar einen Austritt, würde den Gedenken aber sofort für eine Schwarz-Blaue Regierung fallen lassen. Das hat uns zumindest bei der letzten Diskussionsrunde im NR-Wahlkampf, Heinz Christian Strache wissen lassen, als er zum Vertreter der ÖVP meinte, dass dies im Falle einer Regierungsbeteiligung der FPÖ, „überhaupt kein Thema” sei.

Danke FPÖ!

Natürlich könnten wir noch ewig so weiter machen, aber wir wissen aus vielen Gesprächen, das die Menschen die FPÖ nur aus der Not heraus wählen, weil sie keine Alternative sehen oder ihrer eigenen Partei einen Denkzettel verpassen möchten. Wirklich haben will diese FPÖ kaum jemand. Damit laden wir dich, lieber „Roy” und auch alle anderen Wähler und Anhänger der FPÖ ein, arbeiten sie mit, an einer Alternative, mischen sie sich in die die Politik ein, sagen sie ihre Meinung, kommen sie zu uns und werden sie aktiv!

Robert Faller,

NVP Generalsekretär